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Kursauswahl

Programmübersicht | Programm | Kultur und Gestalten | Literatur/ Schreiben | Literaturgeschichte

Plätze frei Ahasver: Der Mythos des Ewigen Juden (online) (21H20311)

Mi. 03.11.2021 18:00 - 20:15 Uhr
Dozentin: Dr. Almut Sakai

Ahasver verweigert Jesus auf seinem Golgothagang die Rast an seinem Haus und wird dazu verdammt, auf ewig umherirren zu müssen und nicht sterben zu können. Dieser Mythos wird durch Christen erschaffen, um die Juden in Verruf zu bringen, wird später aber vermehrt von der jüdischen Perspektive aus so gedeutet, dass Ahasver das wandernde, leidende Volk der Juden repräsentiert. Mit der Emanzipation und Assimilation der Juden wird Ahasver im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer Figur, die ihre Zeit widerspiegelt. Sie verkörpert die Synthese von Tradition und Moderne, Religion und Geschichte. Sie zeigt zugleich exemplarisch, wie sich der jüdisch-christliche Dialog verändert hat. Der Mythos Ahasver erfährt im 19. und im 20. Jahrhundert unterschiedliche Umdeutungen und wird immer wieder zum Thema gemacht: Von der Klassik, über die Romantik und dem Expressionismus bis hin zum Nationalsozialismus, der gar versuchte, Ahasver ideologisch zu vereinnahmen. Der Vortrag will dieser facettenreichen Gestalt in der Literatur, in der Kunst und im Film nachgehen. Auch werden verwandte Figuren wie der Fliegende Holländer oder Dracula behandelt.

Dieser Kurs findet auf unserer Plattform vhs.cloud statt. Sollte die Mindestteilnehmendenzahl erreicht sein, erhalten Sie von uns drei bis zehn Tage vor Kursbeginn ein Login für die Cloud per E-Mail. Kurz vor Beginn des Kurses finden Sie auf der Übersichtsseite Ihres Schreibtischs unter "Meine Kurse" den Link zum Kurs.

Plätze frei Der Golem: Judentum und Volkskultur (online) (21H20312)

Mi. 01.12.2021 18:00 - 20:15 Uhr
Dozentin: Dr. Almut Sakai

Die Vielseitigkeit des Golems hat Schriftsteller immer wieder dazu veranlasst, die Gestalt zu erneuern. Dass Golem in den verschiedenen Medien auftaucht, beweist, wie wirkmächtig diese mythische Figur war und noch heute ist. Der Lehmkoloss Golem wird von Rabbi Löw durch kabbalistische Künste in dem Prager Ghetto erschaffen, um die Juden vor Verleumdungen der Christen zu schützen. Von Jacob Grimm über den phantastischen Roman Gustav Meyrinks und den expressionistischen Film "Wie Golem in die Welt kam" bis hin zur TV-Serie "The Simpsons" wird die Gestalt des Golem aufgegriffen. Dabei erfährt Golem Umdeutungen: Er wird nicht nur von jüdischen und jüdisch-assimilierten Künstlern verarbeitet, sondern auch von Nationalsozialisten zu ihren Zwecken missbraucht.
Der Vortrag untersucht interdisziplinär in der Literatur, in der Kunst und im Film, wie sich die Figur von der Romantik über den Expressionismus bis hin zum Nationalsozialismus transformiert hat. Außerdem werden neben dem Golem verwandte Figuren wie Frankenstein behandelt.

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Plätze frei 'Von 'Waes thu hal!' zu 'What's up, mate!' (Bonusvortrag) (21H20315)

Mi. 08.12.2021 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Thomas Honegger

Die englische Sprache, so wie wir sie heute kennen, ist das Produkt eines langen und komplexen Prozesses. Sprachliche, historische, politische und auch religiöse Einflüsse haben über mehr als 1000 Jahren bewirkt, dass die Sprache der angelsächsischen Siedler aus dem 6. Jahrhundert sich radikal von der Sprache ihrer Nachkommen im 21. Jahrhundert unterscheidet.
Im Rahmen meines Vortrags werden wir uns mit den wichtigsten sprachlichen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf das moderne Englisch beschäftigen - und somit verstehen lernen, wieso das heutige Englisch einerseits oft 'einfacher' als das Deutsche ist (z.B. weitgehendes Fehlen der Wortendungen), anderseits jedoch auch viele Fallstricke aufweist (z.B. in der Aussprache).

Plätze frei Kafka und das jüdische Prag (online) (21H20313)

Mi. 12.01.2022 18:00 - 20:15 Uhr
Dozentin: Dr. Almut Sakai

Die Stadt Prag - Zentrum böhmischer, österreichischer, deutscher und jüdischer Kultur - ist vor allem mit zwei Namen verbunden: Mit Rabbi Löw, um den sich der Mythos des Golem rankt, und mit Franz Kafka, dessen schriftstellerische Tätigkeit Weltruhm erlangte. Kafka selbst war ein assimilierter Jude, der sich aber in seinen Tagebüchern und in seinen Werken mit seinem jüdischen Erbe beschäftigt hat. Prag lebte davon, den starken Gegensatz von Tradition und Moderne, von Religiosität und Assimilation zu überwinden. Gerade die Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert war für das Prager jüdische Viertel eine Zäsur, da es fast komplett abgerissen wurde. Wie war das Leben davor und wovon war es danach geprägt? Der Vortrag wird sich zum einem mit der jüdischen Geschichte Prags befassen, die Entwicklung des Prager Ghetto verfolgen und Orte wie den jüdischen Friedhof, das Altstädter Rathaus mit den zwei Uhren oder das Geheimnis um die Altneusynagoge näher beleuchten. Zum anderen soll Franz Kafka und sein Verhältnis zum Judentum und zu Prag thematisiert werden.

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