Volkshochschule Jena
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Dr. Angela Anding
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Werkleitung
Friedrun Vollmer
Carsten Müller
Jana Gründig
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Freitag geschlossen
vhs.wissen live: Die Abschottung der Welt: (26H10005)
So. 18.10.2026 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin:
vhs.wissen live
In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab.
Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben. Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen.
Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.
Anmeldeschluss: 16.10.2026, 11:00 Uhr
vhs.wissen live: Versunkene Welten: Ruinenstädte in der Antike (26H10006)
So. 25.10.2026 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin:
vhs.wissen live
Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte. Voll Bewunderung studieren wir die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen uns vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag.
Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Im Altertum ging man mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer um: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert.
Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben.
Er lehrt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.
Anmeldeschluss: 23.10.2026, 11:00 Uhr
Thüringer Landesgeschichte – Von der Erfurter Teilung (26H10103)
Di. 27.10.2026 18:00 - 20:15 Uhr
Dozent:
Dr. Thomas Frantzke
Nach der Niederlage der Ernestiner 1567 muss Herzog Johann Wilhelm die Ämter Arnshaugk, Weida und Ziegenrück (Neustädter Kreis) sowie das Amt Sachsenburg an Kurfürst August abtreten. In Folge der Erfurter Teilung 1572 werden die Söhne des bis an sein Lebensende gefangengesetzten Johann Friedrich des Mittleren als Regenten der westlichen Landesteile um Eisenach, Coburg und Gotha eingesetzt, während Johann Wilhelm die östlichen mit Weimar, Jena, Saalfeld und Altenburg behält. Thüringen zerfällt in Kleinstaaten.
Dieser Vortrag ist als sogenanntes "Hybridangebot" geplant, d. h. Sie können sowohl in Präsenz als auch online über unsere Plattform vhs.cloud daran teilnehmen. Bitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung per E-Mail oder telefonisch mit, wie Sie teilnehmen möchten. Bei Online-Teilnahme erhalten Sie vor Beginn der Veranstaltung einen Zugangslink von uns.
Tod und Kultur (online) (26H20321)
Mi. 28.10.2026 18:00 - 20:15 Uhr
Dozentin:
Dr. Almut Sakai
Wie gehen verschiedene Kulturen mit dem Tod um? Gerade der Tod ist häufig noch ein Tabuthema. Es gibt aber auch Kulturen wie bei den indonesischen Toraja, die dem Tod sehr offen gegenüberstehen und den Todestag u.a. damit feiern, dass sie regelmäßig die Toten exhumieren und ein Pflegeritual abhalten. Ein weiteres Thema des Kurses wird die Post-Mortem-Fotografie des 19. Jahrhunderts als ein Trauerritual sein.
Dieser Kurs findet auf unserer Plattform vhs.cloud statt. Ist die Mindestteilnehmendenzahl erreicht, erhalten Sie von uns kurz vor Kursbeginn einen Zugangslink per E-Mail.
Thüringer Landesgeschichte – Der Dreißigjährige Krieg. Teil 1 (26H10104)
Di. 03.11.2026 18:00 - 20:15 Uhr
Dozent:
Dr. Thomas Frantzke
Im Dreißigjährigen Krieg stehen die Thüringer Fürsten und ihre Länder häufig im Mittelpunkt des Geschehens. Das Restitutionsedikt von 1629 bedroht den evangelischen Glauben und den durch die Reformation errungenen ehemaligen Kirchenbesitz. Der Krieg hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Krieg, Pest und Hunger dezimieren die Bevölkerung. Die Lage für die protestantischen Fürsten erscheint im Angesicht der Siege Wallensteins und Tillys aussichtslos.
Dieser Vortrag ist als sogenanntes "Hybridangebot" geplant, d. h. Sie können sowohl in Präsenz als auch online über unsere Plattform vhs.cloud daran teilnehmen. Bitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung per E-Mail oder telefonisch mit, wie Sie teilnehmen möchten. Bei Online-Teilnahme erhalten Sie vor Beginn der Veranstaltung einen Zugangslink von uns.
Handschriften aus Ur-Großmutters Zeiten lesen - KG (26H10112)
Mi. 04.11.2026 (19:30 - 21:00 Uhr) - Mi. 18.11.2026
Dozent:
Dr. Immanuel Voigt
Besitzen Sie noch alte Briefe oder Dokumente aus der Zeit Ihrer Ur-Großeltern, können diese aber nicht mehr lesen, da man noch in "Kurrent" und "Sütterlin" schrieb? Der Kurs richtet sich an alle Interessierten, die die Grundlagen und das Lesen der alten deutschen Handschrift erlernen wollen.
Bei größerer Nachfrage kann der Kurs vor Kursbeginn für mehr Teilnehmende geöffnet werden! Gern können Sie sich daher auf der Warteliste registrieren lassen. Bei einer Gruppe mit acht Teilnehmenden beträgt das Entgelt 24,00 €.
vhs.wissen live: Trump und die MAGA-Bewegung (26H10010)
So. 08.11.2026 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin:
vhs.wissen live
"Gibt es einen Trumpismus ohne Trump? Wie wird sich die MAGA-Bewegung angesichts der immer eklatanter werdenden Führungsschwäche des alternden Präsidenten weiterentwickeln?
Wie sieht es in der MAGA-Bewegung intern aus? Der Vortrag zeichnet ein Innenbild der rivalisierenden Strömungen der trumpistischen Szene in den USA im Umfeld der anstehenden Zwischenwahlen und analysiert die Stärkeverhältnisse innerhalb der rechten Szene in den USA."
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Anmeldeschluss: 06.11.2026, 11:00 Uhr
Thüringer Landesgeschichte – Der Dreißigjährige Krieg. Teil 2 (26H10105)
Di. 10.11.2026 18:00 - 20:15 Uhr
Dozent:
Dr. Thomas Frantzke
1630 landet der „Löwe aus Mitternacht“, Gustav Adolf von Schweden auf Usedom. Die katholischen Armeen erleiden Niederlagen und müssen bis Süddeutschland zurückweichen. Doch das Blatt scheint sich zu wenden und Gustav Adolf zieht sich nach Mitteldeutschland zurück. Doch auch die Schlacht von Lützen kann den Krieg nicht entscheiden. Das Reich ist in zwei Kriegsparteien gespalten. Wie kann ein dauerhafter Frieden geschlossen werden?
Dieser Vortrag ist als sogenanntes "Hybridangebot" geplant, d. h. Sie können sowohl in Präsenz als auch online über unsere Plattform vhs.cloud daran teilnehmen. Bitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung per E-Mail oder telefonisch mit, wie Sie teilnehmen möchten. Bei Online-Teilnahme erhalten Sie vor Beginn der Veranstaltung einen Zugangslink von uns.
vhs.wissen live: Konrad Adenauer. Kanzler nach der Katastrophe (26H10012)
Di. 24.11.2026 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin:
vhs.wissen live
Unter den Kanzlern der Bundesrepublik Deutschland ragt Konrad Adenauer heraus. Er ist es, der nach NS-Diktatur, Zweitem Weltkrieg und Holocaust 1949 die erste Bundesregierung bilden kann und die von außen gestiftete Demokratie im Westen verankert.
Damit legt er die Fundamente einer Erfolgsgeschichte, die den Westdeutschen auf Jahrzehnte hinaus Wohlstand und Frieden beschert. Aber Adenauer ist es auch, der die deutsche Teilung in Kauf nimmt und Millionen seiner Landsleute ein Beschweigen ihrer Vergangenheit ermöglicht.
Der renommierte Zeithistoriker Norbert Frei nimmt den 150. Geburtstag des Gründungskanzlers zum Anlass für ein unbestechliches Portrait des Mannes, der die deutsche Geschichte nach 1945 geprägt hat wie niemand sonst
Norbert Frei lehrte Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Davor forschte er u.a. an dem Institut für Zeitgeschichte, an der Harvard University, in Princeton, in Jerusalem und am Wissenschaftskolleg zu Berlin.
Augsburg – Stadt der Fugger und Welser (26H10106)
Di. 24.11.2026 18:00 - 20:15 Uhr
Dozent:
Dr. Thomas Frantzke
Die Stadt zählt um 1500 zu den wichtigsten Wirtschaftszentren des Reiches. Es sind die Familien der Fugger und Welser, die Augsburg zu einer Handelsdrehscheibe Europas machen. Diese mächtigen Vertreter des Handelsbürgertums gestalten Reichspolitik, indem sie bei der Wahl des künftigen römisch-deutschen Königs im Jahr 1519 die Kurfürsten bestechen, um Karl V. die Krone zu sichern! Jakob der Reiche gründet die erste Sozialsiedlung der Welt – die Fuggerei.
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