Volkshochschule Jena
Eine Einrichtung von JenaKultur.
Grietgasse 17a
07743 Jena
Tel. +49 3641 49-8200
Fax +49 3641 49-8205
volkshochschule@jena.de
Leitung und Pressekontakt
Dr. Angela Anding
Tel. +49 3641 49-8210
angela.anding@jena.de
Werkleitung
Friedrun Vollmer
Carsten Müller
Jana Gründig
Öffnungszeiten
Montag 10 - 16 Uhr
Dienstag 13 - 16 Uhr
Mittwoch 10 - 13 Uhr
Donnerstag 13 - 18 Uhr
Freitag 10 - 12 Uhr
Ferienöffnungszeiten
Montag 10 - 16 Uhr
Dienstag 13 - 16 Uhr
Mittwoch 10 - 13 Uhr
Donnerstag 13 - 16 Uhr
Freitag geschlossen
Die Kunst des guten Zuhörens (26F30606)
Di. 24.02.2026 17:00 - 19:15 Uhr
Dozentin:
DiakoThüringen gGmbH
Sind Sie ein/e gute/r Zuhörer/in?
Gutes Zuhören ist die Basis gegenseitigen Verstehens. Die Leiterin der Telefonseelsorge Ostthüringen, Christiane Sachse, erklärt in diesem Workshop, was „gutes Zuhören“ ausmacht und wie es praktiziert wird. Jede/r, der/ die sich dafür interessiert und bereit ist, sich auf kleine Übungen einzulassen, ist herzlich eingeladen.
#Digital Dienstag: Subtile Feindbilder – aktuelle Erscheinungsformen des Antisem (26F10049)
Di. 10.03.2026 18:00 - 19:30 Uhr
Dozentin:
Dozent:in in Kooperation
Nahezu täglich wird in den Medien über Antisemitismus berichtet. Selten wird hierbei jedoch ersichtlich, was genau darunter zu verstehen ist. Häufig scheint es so, als trete Antisemitismus nur in bestimmten Kreisen auf - beispielsweise bei Neonazis. Jedoch geraten dabei gerade subtilere Erscheinungsformen schnell aus dem Blick.
Konsens besteht in Gesellschaft und Politik darüber, dass nationalistischer oder biologisch begründeter Antisemitismus geächtet werden muss. Wie steht es jedoch um subtilere Erscheinungsformen? (Alltags-)Antisemitismus wie zweideutige sog. Judenwitze, antisemitische Stereotype oder Klischees oder gegen das Existenzrecht Israels gerichteter Antisemitismus werden oft nicht erkannt, sind gesamtgesellschaftlich aber auch jenseits rechtsextremer oder islamistischer Milieus weit verbreitet.
vhs.wissen live: Antisemitismus - Was gibt es da zu erklären? (26F10008)
Mi. 25.03.2026 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin:
vhs.wissen live
Wer nach „Erklärungen“ sucht, tappt meistens im Dunklen und findet nichts. Soziale Phänomene haben Geschichten, die sich rekonstruieren lassen und aus diesen Rekonstruktionen ergibt sich ein Verständnis für ihre Dynamik.
Diese sollte man kennen, wenn man über solche Phänomene reden will.
Jan Philipp Reemtsma ist ein deutscher Literatur- und Sozialwissenschaftler. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Literatur des 18. und 20. Jahrhunderts, Zivilisationstheorie sowie Geschichte der menschlichen Destruktivität. Für seine Biografie über Christoph Martin Wieland erhielt er 2023 den Bayerischen Buchpreis.
#Digital Dienstag: Menschenrechte als Wachstumsbremse? Über die Widersprüche ein (26F10063)
Di. 12.05.2026 18:00 - 19:30 Uhr
Dozentin:
Dozent:in in Kooperation
Die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht steht am Scheideweg: Während das deutsche Gesetz zur Sorgfaltspflicht in Lieferketten (LkSG) und die europäische Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) wichtige Meilensteine für den Schutz von Menschenrechten entlang globaler Lieferketten darstellen, droht die geplante EU-Omnibus-Verordnung, diese Errungenschaften massiv auszuhöhlen. Der Vorschlag der Europäischen Kommission würde zentrale Verpflichtungen auf direkte Zulieferer beschränken, die Überprüfung der Wirksamkeit von Sorgfaltsprozessen unnötig ausweiten, zivilrechtliche Haftungsregelungen abschaffen und eine Harmonisierung verhindern. Diese Deregulierung ist nicht nur menschenrechtlich ein Rückschritt, sondern auch wirtschaftspolitisch kontraproduktiv. Wie der Draghi-Bericht betont, können ambitionierte Nachhaltigkeitsregeln ein strategischer Wettbewerbsvorteil für Europa sein - sie fördern Transparenz, Investitionssicherheit und Widerstandsfähigkeit. Ein Rückbau hingegen untergräbt den Green Deal, schwächt das Vertrauen in die europäische Regulierungsmacht und benachteiligt gerade jene Unternehmen, die bereits in nachhaltige Lieferketten investieren. Die Veranstaltung plädiert daher für die Verteidigung und Weiterentwicklung verbindlicher menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten - als ethisches Gebot und ökonomische Notwendigkeit.
Referent: Pablo Campos, Fachpromotor für Globale Wirtschaft und Menschenrechte, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
vhs.wissen live: In der Nähe: Vom politischen Wert einer ostdeutsch (26F10014)
Mo. 18.05.2026 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin:
vhs.wissen live
Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich?
Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen.
Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe „Arbeit an Europa". 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftsteller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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