JenaKultur
Kontakt
Volkshochschule Jena
Eine Einrichtung von JenaKultur.
Grietgasse 17a
07743 Jena

Tel. +49 3641 49-8200
Fax +49 3641 49-8205
volkshochschule@jena.de

Leitung und Pressekontakt

Dr. Angela Anding
Tel. +49 3641 49-8210
angela.anding@jena.de

Werkleitung
Jonas Zipf (Werkleiter)
Carsten Müller
Thomas Vogl

Öffnungszeiten
Montag, Mittwoch
10 - 16 Uhr
Dienstag, Donnerstag
12 - 18 Uhr
Freitag
10 - 12 Uhr

Kursauswahl

Programm | Programm | Online-Angebote | vhs.wissen live

Nur persönliche Anmeldung in der Geschäftsstelle möglich! Kommentar und Diskussion zum Ergebnis der Präsidentschaftswahl in den USA (20H10012)

Do. 05.11.2020 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: vhs.wissen live

Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2020 ist für den 3. November 2020 vorgesehen. Stephan Bierling wird sie für uns kommentieren.

Stephan Bierling ist Professor für Internationale Politik an der Universität Regensburg und einer der führenden Experten für die Machtverschiebungen in der Weltpolitik. Er war Gastprofessor in den USA, Israel, Südafrika und Australien und hat mehr als ein Dutzend Bücher zur Außenpolitik der USA und Deutschlands geschrieben.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Hans-Seidel Stiftung statt.

Nur persönliche Anmeldung in der Geschäftsstelle möglich! "Die Kultur der Reparatur" (20H10006)

Di. 10.11.2020 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: vhs.wissen live

Kaum ist die Garantie abgelaufen, gehen unsere Geräte kaputt. Das Display des Smartphones spinnt, der Laptop überhitzt und schaltet ab. Doch wir können der Wegwerfgesellschaft entkommen, indem wir wieder reparieren lernen. Das schont nicht nur die Ressourcen des Planeten, es macht auch Spaß! Überall in Deutschland gibt es Repair-Cafés, in denen Menschen gemeinsam an alten Plattenspielern schrauben und aus Secondhandklamotten Designermode machen.
Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang M. Heckl ist Generaldirektor Deutsches Museum und acatech Mitglied. Er ist zudem Professor für Experimentalphysik und forscht auf dem Gebiet der Nanowissenschaften und der Wissenschaftskommunikation. Die Kommunikation von Wissenschaft in die Öffentlichkeit ist eines seiner besonderen Anliegen; er betätigt sich umfangreich in den Bereichen TV, Radio, Internet und Printmedien. Heckl ist Autor des Spiegel Bestsellers "Die Kultur der Reparatur", übersetzt in mehrere Sprachen. Heckl ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Gremien und berät die Europäische Kommission sowie die Bundesregierung im Bereich Nanotechnologie und Wissenschaftskommunikation.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.

Nur persönliche Anmeldung in der Geschäftsstelle möglich! Verschwörungstheorien: Charakteristika - Funktionen - Folgen (20H10013)

Di. 01.12.2020 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: vhs.wissen live

Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde und scheinbar überall. Doch was macht eigentlich eine Verschwörungstheorie aus, und warum glauben Menschen an sie? Haben Verschwörungstheorien in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie durch das Internet nur sichtbarer geworden? Kehren sie langsam in die Mitte der Gesellschaft zurück? Und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so verbreitet? Ist das gefährlich für unsere Demokratie, und was kann man dagegen tun? Anhand aktueller und historischer Beispiele wird der Vortrag in das Wesen und die Wirkung des konspirationistischen Denkens einführen.

Michael Butter ist Professor für amerikanischen Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er hat in Freiburg, Norwich und Yale Anglistik, Germanistik und Geschichte studiert, wurde 2007 in Bonn promoviert und habilitierte sich 2012 in Freiburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Verschwörungstheorien die frühe amerikanische Literatur, der Hollywoodfilm und zeitgenössische Fernsehserien. Er koordiniert ein europäisches Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem über 150 Wissenschaftler*innen aus 36 Ländern und mehr als einem Dutzend Disziplinen beteiligt sind. Im März 2018 erschien in der Edition Suhrkamp "Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien".

Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

Nur persönliche Anmeldung in der Geschäftsstelle möglich! Warum es kein islamisches Mittelalter gab - Das Erbe der Antike und der Orient (20H10015)

Fr. 15.01.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: vhs.wissen live

Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter stecken geblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Thomas Bauer zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten.
Jahrhundertelang waren im Orient die antiken Städte lebendig, mit Bädern, Kirchen, Moscheen und anderen steinernen Großbauten, während sie in Europa zu Ruinen verfielen. Ärzte führten die Medizin Galens fort, Naturwissenschaften und Liebesdichtung blühten auf. Kupfermünzen, Dachziegel, Glas: Im Alltag des Orients gab es lauter antike Errungenschaften, die Mitteleuropäer erst zu Beginn der Neuzeit (wieder) neu entdeckten. Thomas Bauer schildert in dem Vortrag, wie die antike Kultur von al-Andalus über Nordafrika und Syrien bis Persien fortlebte und warum das 11. Jahrhundert in ganz Eurasien, vom Hindukusch bis Westeuropa, eine Zäsur bildet, auf die in der islamischen Welt bald die Neuzeit folgte. Er widerlegt damit überzeugend die eingespielten Epochengrenzen und rückt eingefahrene Sichtweisen auf Orient und Okzident zurecht.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.






Anmeldung möglich = Anmeldung möglich - fast ausgebucht = fast ausgebucht - Anmeldung auf Warteliste = Anmeldung auf Warteliste - Kurs abgeschlossen = Kurs abgeschlossen - Kurs ausgefallen = Kurs ausgefallen - Keine Anmeldung möglich - Keine Anmeldung möglich

Fachbereiche
Veranstaltungen
Oktober
Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 01 02 03 04
05 06 07 08 09 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 01
Sprachen
Sprachen-Einstufungstest

Einstufungstest

Warenkorb
Warenkorb

Kontakt
Volkshochschule Jena
Eine Einrichtung von JenaKultur.
Grietgasse 17a
07743 Jena

Tel. +49 3641 49-8200
Fax +49 3641 49-8205
volkshochschule@jena.de

Leitung und Pressekontakt

Dr. Angela Anding
Tel. +49 3641 49-8210
angela.anding@jena.de

Werkleitung
Jonas Zipf (Werkleiter)
Carsten Müller
Thomas Vogl

Öffnungszeiten
Montag, Mittwoch
10 - 16 Uhr
Dienstag, Donnerstag
12 - 18 Uhr
Freitag
10 - 12 Uhr
JenaKultur