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Rückblick zum Tag im Gedenken an Adolf Reichwein

Kurz vor dem eigentlichen 100-jährigen Jubiläum der Eröffnung des sogenannten Jungarbeiterheimes am Beutenberg durch Adolf Reichwein am 1. Mai 1926, fanden verschiedene Veranstaltungen mit ganz unterschiedlichen Kooperationspartnern und an unterschiedlichen Orten statt. Der vhs Jena war es ein großes Anliegen, auf dieses Jubiläum hinzuweisen, auch wenn es das ehemalige Volkshochschulheim für junge Arbeiter der Firmen Zeiss und Schott schon lange nicht mehr gibt. 

Junge Menschen hatten damals dort die Möglichkeit gemeinsam zu wohnen, miteinander zu leben, zu lernen, sich zu entwickeln und den fördernden Geist der Gemeinschaft zu erleben. Noch heute schaut die vhs Jena mit Stolz auf diese historischen Wurzeln, die mit Adolf Reichwein, seinem reformpädagogischen Denken und kraftvollen Handeln, auch im Bereich der Erwachsenenbildung, verbunden sind. 

Besuch von Sabine Reichwein, Tochter von Adolf Reichwein

©vhs Jena

Viele Menschen kennen den Namen Adolf Reichwein. Er war von 1923 bis 1929 der Leiter der Volkshochschule Thüringen bzw. der vhs Jena, war Pädagoge, Kulturpolitiker und wurde im Kontext des Hitlerattentates als Mitglied des sogenannten Kreisauer Kreises, als Widersacher der nationalsozialistischen Politik, 1944 ermordet. In den wenigen Jahren in Jena hinterließ er Spuren, die bis heute bemerkenswert sind. Nicht zuletzt deshalb trägt auch eine Schule in Jena seinen Namen, das Adolf-Reichwein-Gymnasium. 

Um daran zu erinnern, war die 84-jährige Sabine Reichwein, jüngste Tochter von Adolf Reichwein, extra nach Jena gereist und begleitete sehr aktiv den gesamten Tag: ob nun in einer Gesprächsrunde im Rahmen des Mittwochskreises des Lutherhauses, ob im Adolf-Reichwein-Gymnasium im Austausch mit Schüler:innen, ob als staunende Zuhörerin und Feedbackgeberin für geplante Projekte oder im vhs-Seminarzentrum bei der offiziellen Benennung der Seminarräume nach einer Nordlandfahrt ihres Vaters im Jahr 1928. Diese ging als legendärer „Hungermarsch durch Lappland“ in die Geschichte der vhs ein, weil sich die Reisegruppe um Reichwein in den Weiten Skandinaviens verirrte und sehr existenzielle Erfahrungen sammelte. 

Reichwein und Volkshochschule

Auch Pierre Schmuck, Promovend an der Uni Freiburg i. B., war angereist und gab Einblicke in sein Thema: Politische Bildung in Thüringen zwischen 1919 und 1933 mit dem besonderen Fokus auf das Wirken Reichweins an der Jenaer vhs. Außerdem referierte auch Gudrun Luck, ehemalige Leiterin der vhs Jena, zur besonderen Beziehung zwischen dem Zeiss-Werk, der Zeiss-Stiftung und der Volkshochschule Jena. Dies war eine sehr grundlegende Beziehung seit der Gründung der Volkshochschule im Jahr 1919, ohne die die Entwicklung und Bedeutung der vhs gar nicht denkbar wäre. Das Zeiss-Werk stellte Räumlichkeiten für die sehr junge vhs im Volkshaus zur Verfügung und unterstützte darüber hinaus auch finanziell. Ein Mitarbeiter der vhs, der noch nicht lange an der vhs arbeitet und an einigen Veranstaltungen teilnahm, meinte im Nachhinein: „Jetzt wird mir noch einmal mehr bewusst, in welcher geschichtsträchtigen und wichtigen Bildungseinrichtung ich eigentlich arbeite. Gerade die Ermutigung zu demokratischem Handeln, also Demokratiebildung, liegen in der DNA der Volkshochschulen insgesamt und der vhs Jena im Besonderen. Da macht die Arbeit gleich noch mehr Freude.“ Ganz sicher werden auch viele andere mit einem ähnlichen Fazit aus den Veranstaltungen gegangen sein. Und was das konzeptionelle Erbe Reichweins angeht – da darf man gespannt sein. Die Volkshochschule Jena jedenfalls ist sich dessen bewusst und greift immer wieder darauf zurück. 

 

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