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Volkshochschule Jena
Eine Einrichtung von JenaKultur.
Grietgasse 17a
07743 Jena

Tel. +49 3641 49-8200
Fax +49 3641 49-8205
volkshochschule@jena.de

Leitung und Pressekontakt

Gudrun Luck
Tel. +49 3641 49-8210
gudrun.luck@jena.de

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Jonas Zipf



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Geschichte

Das schwarze Brett der VHS Jena 1931  ©VHS Jena
Ausgleichsgymnastik für beruflich Tätige 1931   ©VHS Jena

Geschichte der VHS Jena
Gründung: 25.02.1919 | Aufnahme des Unterrichtsbetriebs: 01.04.1919 | Wiedereröffnung am 28.04.1946 | seit 2005 Einrichtung des kommunalen Eigenbetriebes JenaKultur

Während der Novemberrevolution 1918/19 erfolgte im Zuge des damaligen "Volksbildungsfiebers" in Thüringen die Gründung einer freien Organisation der Volkshochschulen. Initiatoren des thüringischen Regionalverbandes waren: der Pädagoge Wilhelm Rein, der Theologe Heinrich Weinel, der Philosoph und Pädagoge Herman Nohl, der Jenenser Verleger Eugen Diederichs und seine Frau, die Schriftstellerin Lulu von Strauß und Torney Diederichs, sowie der Germanist Reinhard Buchwald.

"Am 25. Februar 1919 fand in den Räumen der Firma Carl Zeiß die Gründungssitzung der "Volkshochschule Thüringen" statt, zu der Vertreter aller Parteien, Richtungen und Konfessionen erschienen waren." (Blätter der Volkshochschule Thüringen, Nr. 1)
Der Gründungsaufruf zur Bildung örtlicher Volksbildungsvereine und Volkshochschulen in Thüringen wurde anschließend in der ersten Nummer der Blätter der Volkshochschule Thüringens durch Herman Nohl, Prof. Wilhelm Rein, Prof. Heinrich Weinel und Eugen Diederichs am 01.03.1919 veröffentlicht. Erster Geschäftsführer der Volkshochschule Thüringen wurde Reinhard Buchwald, Lektor beim Eugen-Diederichs-Verlag. Am 01. April 1919 fand infolgedessen die Eröffnung der Abendvolkshochschule in Jena, unter Leitung von Wilhelm Flitner, statt.  Finanzielle Unterstützung erhielt die Volkshochschule durch die Zeiss-Werke und die Carl-Zeiss-Stiftung sowie von dem thüringischen Volksbildungsministerium unter dem sozialistischen Minister Greil.
Im April 1919 deklarierte der zweite Aufruf zur Gründung von Volkshochschulen in Thüringen die "Herstellung einer neuen Gemeinschaft und Brüderlichkeit aller Volksgenossen, ein neues Sichfinden der verschiedenen Schichtungen und Parteien, Konfessionen und Richtungen in der Volkshochschulgemeinschaft" das bildungspolitisches Ziel der Volkshochschule. Daraufhin wurde im November 1919 die Satzung der Volkshochschule beschlossen. Den ersten Entwurf erarbeitete der Jenaer Professor für Rechtswissenschaft Eduard Rosenthal, welcher Schöpfer der Verfassung des neugebildeten Thüringens war.

(Quelle: "Blätter der Volkshochschule Thüringen 1919-1933", Hrsg.: Martha Friedenthal-Haase und Elisabeth Meilhammer, Olms Verlag Hildesheim, 1999) 

Anfang 1925 wurde Adolf Reichwein alleiniger Geschäftsführer der Volkshochschule Thüringen und folgte damit Wilhelm Flitner. In den Jahren 1925 und 1926 fand die Integration von zehn Sonderkursen für Arbeitslose in der Volkshochschule statt. Am 1. Mai 1926 konnte das Volkshochschulheim am Beutenberg 20 eröffnet werden. Die Innenausstattung erfolgte in Zusammenarbeit mit Walter Dexel, dem bedeutenden Kunsthandwerker und Ausstellungsleiter des Kunstvereins in Jena, der später in der NS-Zeit als "entarteter Künstler" verfemt wurde. Im September 1927 wurde das Gebäude durch die Zeiss-Stiftung gekauft und die Erweiterung der Teilnehmerzahl von 9 auf 12 erfolgte. Seit Januar 1929 befand sich das Heim in der Reuterstraße 59 (heute Scheidlerstraße 55).

Durch die allmähliche Entdemokratisierung der Volkshochschulen in Thüringen und die rasche Konsolidierung der Naziherrschaft wurden in den Jahren 1933/34 Zwangs- und Selbstgleichschaltungen des Landes Thüringen vorgenommen. Darauf aufbauend wurde am 12. September 1933 der bisherige Geschäftsführer Heiner Lotze durch Paul Merkel, der seit 1933 NSDAP-Mitglied war, abgelöst. Im September 1933 fand die letzte Mitgliederversammlung der Volkshochschule Thüringen e.V. im großen Sitzungssaal des Landesgebäudes in Weimar statt, die zugleich die Gründungsveranstaltung für die "Deutsche Heimatschule Thüringen" war.

Im Winter 1945 wurde, im Zuge der Entnazifizierung durch die sowjetische Besatzungszone (SBZ), der langjährige Geschäftsführer Paul Merkel entlassen.
Durch den Befehl Nr. 22 der Sowjetischen Militäradministration in Deutschlabnd (SMAD) v. 23.01.1946 wurde es möglich, Volkshochschulen zu errichten. Mit dem Befehl der SMATh v. 30.03.1946 war es im Land Thüringen wieder möglich Volkshochschulen aufzubauen. Friedrich Bernt, ein Schüler Adolf Reichweins, wurde zum ersten Direktor der am 28.04.1946 wieder eröffneten Volkshochschule Jena ernannt.

Seit Oktober 1947 wurde Bildung allmählich an ihrer „Verwertbarkeit“ bemessen, wurden Grundsätze der Schularbeit auf die Erwachsenenbildung übertragen und die Zensurengebung eingeführt.

In der ersten Maihälfte 1950 wurde Friedrich Bernt von der SED-Kreisleitung in Jena, im Zusammenspiel mit dem Weimarer Ministerium, wegen "ideologischer Verfehlungen" aus dem Amt gedrängt. 1958 wurde der Untertitel „Abenschule für Erwachsene“ im Arbeitsplan für die Volkshochschule erstmals erwähnt. Weiterhin fand die Forcierung des "Zweiten Bildungsweges" durch die Volkshochschulen statt. Mit der Verabschiedung des Bildungsgesetzes für "Aus- und Weiterbildung der Werktätigen" am 25. Februar 1965, welches die Neuregelung der spezifischen Aufgaben der Volkshochschulen vorsah, brachen für diese neue Zeiten an. Die neuen spezifischen Aufgaben sahen u. a. die Übernahme beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen sowie Lehrgänge zum Abschluss der erweiterten Oberschule vor.
Am 23. September 1977 erhielt die Volkshochschule Jena den Ehrennamen "Pablo Neruda". Durch die Verabschiedung des gemeinsamen Beschlusses des Ministerrates der DDR und des Bundesvorstandes des FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) zum 21. Juni 1979 "Für eine weitere Erhöhung des Niveaus der Erwachsenenbildung" ergaben sich für die Volkshochschule neue Arbeitsfelder und Möglichkeiten, da damit die Gleichstellung der Volkshochschule mit der polytechnischen Oberschule im sozialistischen Bildungssystem erfolgte.

(Quelle: 1919 - 1994, 75 Jahre Volkshochschule Jena, Hrsg. Volkshochschule Jena, Karin Opelt: Die Volkshochschule in den Jahren 1949 bis 1989, S. 273 ff.)

Im Januar 1990 veröffentlichte die Volkshochschule Jena einen republikweiten Aufruf zur Unterstützung eines selbständigen Bereiches der Volkshochschulen im Ministerium für Bildung. Am 27. September 1990 wurde auf Beschluss des Magistrats der Stadt Jena die Volkshochschule Jena, als eine der ersten in der DDR, in kommunale Trägerschaft übernommen. 1992 konnte, mittels einer öffentlichen Ausschreibung, die Stelle des Leiters der Volkshochschule Jena durch Gudrun Luck neu besetzt werden.

Seit dem 01.01.2005 ist die Volkshochschule Jena ein Teil des neu gegründeten Eigenbetriebes JenaKultur. Im Oktober 2005 konnte die Volkshochschule ihre neue Geschäftsstelle im Zentrum der Stadt in der Grietgasse 17a beziehen, zuvor befand sie sich seit Oktober 1992 in der Friedrich-Wolf-Straße 2. Am aktuellen Standort, welcher durch seine pädagogische Tradition besonders hervorsticht (Universitätsübungsschule von Prof. Wilhelm Rein und Gründungsstätte der Jenaplan-Pädagogik), finden seither die Verwaltung und einige Seminarräume ihren Platz. Im Oktober 2007 bezog die VHS Jena weitere Räume im sanierten und vollständig umgebauten Volksbad Jena. Anschließend wurden im September 2011 weitere Räume in der Paradiesstraße 6 bezogen, die die Erweiterung des Kursprogrammes ermöglichten. Insgesamt verfügt die VHS nunmehr über 13 eigene Unterrichtsräume, in denen die unterschiedlichen Kurse für die Teilnehmer angeboten werden. Natürlich werden darüber hinaus noch weitere Unterrichtsorte angemietet.

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